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Amalfiküste 2019: Noch nicht geschrieben

Kurven, die sich wie Bänder um steile Klippen schmiegen, der Duft von frischen Zitronen in der Luft und das unverkennbare Knattern unserer Vespa 300 GTS. Die Amalfiküste im Sommer 2019 war mehr als nur eine Reise – es war ein Fest für die Sinne und die ultimative Prüfung für unser treues Gefährt.

Unsere Reise begann in den frühen Morgenstunden in Neapel. Das Ziel: die SS163, besser bekannt als die 'Amalfitana'. Wer diese Straße einmal befahren hat, weiß, dass sie kein Ort für schwache Nerven ist, aber für eine Vespa wie geschaffen. Wir schlängelten uns durch den dichten Verkehr von Sorrent, vorbei an versteckten Buchten und kleinen Cafés, in denen die Zeit stillzustehen schien.

In Positano machten wir Halt für den ersten Espresso des Tages. Die vertikale Stadt mit ihren bunten Häusern, die fast ins Meer zu fallen scheinen, bot die perfekte Kulisse. Unsere Vespa zog überall Blicke auf sich – sie ist in Italien nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Teil der Kultur. Weiter ging es nach Praiano und schließlich Amalfi, wo wir die majestätische Kathedrale bewunderten. Jeder Kilometer bot neue Panoramen, jede Kurve ein neues Abenteuer. Das größte Highlight war jedoch die Fahrt hinauf nach Ravello, wo wir von den Gärten der Villa Cimbrone einen Ausblick genossen, den man nie wieder vergisst.

Momente der Freiheit

Reisebericht: Amalfiküste 2019

Unsere Reise an die Amalfiküste im Jahr 2019 war eines der intensivsten Erlebnisse unserer bisherigen Vespa-Touren. Jeder Ort entlang der Küste hat seinen eigenen Charme. In Ravello genossen wir die Ruhe hoch über dem Meer, während wir in Sorrento das geschäftige Treiben in den schattigen Gassen beobachteten. Die Herausforderung, die steilen Küstenstraßen zu zweit auf einem Roller zu bewältigen, schweißte uns als Team noch enger zusammen. Es war die Freiheit, einfach anzuhalten, wo es am schönsten war – sei es für einen schnellen Espresso oder um das Panorama zu fotografieren. Diese Tour markierte einen Wendepunkt für uns. Die Schönheit Italiens vom Sattel einer Vespa aus zu erleben, bestärkte uns in unserem Entschluss, auch im Rentenalter nicht sesshaft zu werden, sondern die Welt weiterhin auf zwei Rädern zu erkunden. Die Amalfiküste hat unser Herz gestohlen und bleibt eine unserer absoluten Lieblingstouren in ganz Europa.

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