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Heidi liebt Kunst und Kultur. Hier steht sie vor dem Opernhaus und dem Edvard-Munch-Museum in Oslo.
Motivation! Warum tun wir uns das immer wieder an?

Warum machen wir das und wie motivieren wir uns, immer wieder auf diese unbequeme Sitzbank einer Vespa zu steigen? Die Antwort ist einfach: Wir leben eine unstillbare Neugier und freuen uns über jeden Meter neue Welt vor uns.
Früher haben wir wie viele von der Welt geträumt. Heidi mehr als ich, da sie als geborene Ostdeutsche früher nur einen begrenzten Reiseradius ausleben durfte. Doch die vielen "kleineren" Vespatouren ab 2014 zeigten uns nicht nur, dass wir Spaß am Fahren an der frischen Luft und am Entdecken haben, sondern dass dieser Spaß größer ist als jeder Schmerz im Hinterteil.
Schmerzen haben wir unterwegs genug. Nach spätestens einer Stunde Fahrt tut der Hintern weh, später schmerzen Rücken und Schultern. Sogar die Hände werden schwer am Lenker. Da helfen zum Einen regelmäßige Pausen, zum Anderen gibt es so viel zu entdecken auf der Welt, dass unser Leben nicht ausreichen wird, alles Wichtige mitzunehmen.
Wir wachen jeden Morgen auf mit dem Gefühl: Liegen bleiben wäre schöner. Aber sobald sich der Kopf sortiert und die kommende Tagesetappe realisiert, beginnt das Kopfkino mit einer Vorschau auf die Highlights des Tages. Wir setzen uns bewusst schöne Ziele - einen Fjord, eine große Brücke, eine besondere Stadt. Oder eine Begegnung mit Menschen. Und wenn es heute "nur" eine einfache Fahretappe wird, dann sagen unsere inneren Stimmen unisono: Dafür wird es morgen besonders schön.
Ja, eine verstärkte Reise- und Entdeckerlust plus Begeisterungsfähigkeit trägt uns auch durch Monate voller Schmerzen am Hinterteil.
Grenzübergang Norwegen/Finnland - Bernd freut sich.



Heidi auf dem Beartooth Pass in den Rockys, Bernd in Oslo und vor Golden Gate Bridge.